Gesprächstherpie nach Rogers / Gestalttherapie nach Perls

„Ursprünglich ging es in diesen Kursen um Fortbildung für Angehörige aus Heilberufen. Wir waren überzeugt, dass kein Arzt, Heilpraktiker, Krankengymnast etc. mit Menschen arbeiten sollte ohne die Grundzüge psychotherapeutischen Handelns zu kennen. Dabei ging es uns in erster Linie um den Heilenden. Wir wussten aus eigener Praxis wie kräftezehrend und schließlich zerstörerisch es ist, wenn man es ständig mit Kranken zu tun hat und sich dabei unabsichtlich- weil eben unbewusst- mit deren Leid und deren kranker Energie belastet. Das Heiler-Patient oder das Therapeut-Klient-Verhältnis in den Mittelpunkt der Betrachtung zu stellen schien uns zumindest für eine Ausbildungsphase äußerst unverzichtbar. Die Kurse zeigten dann aber, dass Menschen aus allen Berufsrichtungen teilnahmen und das liegt sicher daran, dass sich in der Therapeut-Klient-Beziehung nur zuspitzt, was sich in jeder menschlichen Beziehung abspielt.
Vordergründig vermitteln wir in den FLIPPER- Kursen psychotherapeutische Techniken.
In diesen 4 Tagen arbeiten wir je 2 Tage mit den Methoden der klienten- zentrierten
Gesprächstherapie nach Rogers
und 2 Tage mit der Gestalt-Therapie nach Pearls.
Es geht darum, die grundlegenden Arbeitsweisen beider Richtungen an der eigenen Person zu erfahren und sie dann in vielen Übungen selbst zu organisieren: in Einzelarbeit mit dem Trainer, in Paar- und Gruppenübungen. In dieser intensiven Arbeit entsteht regelmäßig eine äußerst dichte und kreative Atmosphäre und wie von selbst kann plötzlich inneres Wachstum und Persönlichkeitsentfaltungpassieren.
Und das ist das tiefere Anliegen im FLIPPER-Prozeß:
über die Technik hinauswachsen, zum spontanen Sein.“