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Termine:
nächster Termin auf Anfrage
Zeiten:
je von 10 - 18 h

Kosten:
€ 185,-

Dozentin:
Astrid Rani Gottschalk (HP)

Traditionelle Ausleitungsverfahren

In jeder modernen Naturheilkundepraxis dürfen Ausleitungsverfahren nicht fehlen

 

Ausleitende Therapieverfahren sind uralt - aber in keinster Weise antiquiert. Sie basieren auf humoralmedizinischen Konzepten (sog. Säftelehre), die vor allem auf Hippokrates und Galen zurückzuführen sind.

Heute mit Ausleitungsverfahren zu arbeiten, bedeutet nicht nur Schröpfköpfe, Aderlass und Blutegel anzuwenden , sondern die ursprünglichen Prinzipien der Naturheilkunde in die Diagnostik und Behandlung einzubeziehen. Gerade vor dem Hintergrund aktueller Forschung und Technik sind sie wichtige Therapiegrundlage in der modernen, ganzheitlich ausge-richteten Naturheilpraxis. Auch in Kombination mit anderen Behandlungsverfahren wie TCM, Homöopathie und manuellen Therapien stellen die Ausleitungsverfahren einen wichtigen Faktor zum Erfolg - der Entgiftung und Gesundung des Patienten - dar.

Sie haben vor allem dort ihre Berechtigung, wo natürliche Regulationsmechanismen des Organismus nachhaltig gestört sind. Die  Regulation erfolgt meist über die Funktionskreise Magen-Darm, Niere, Haut, Lunge, Blut- und Lymphsystem. In Zeiten des Überangebots von Nahrung, Bewegungsmangel und psychischen wie physisch einseitigen Belastungen gewinnen sie wieder an Relevanz. Voraussetzung für eine erfolgreiche Anwendung ist natürlich, dass wir als Behandler die Konstitution und Verfassung des Patienten genauestens untersuchen.

Der Kurs beinhaltet eine Einführung in die Geschichte der ausleitenden Verfahren, der Grundprinzipien ihrer Wirkweise, eine Differenzierung der unterschiedlichen Ansätze und vor allem viel Praxis und Fallbeispiele. Nach dem Kurs können Sie sicher bestimmen, welches der vorgestellten Verfahren für welchen Patienten geeignet ist und wie Sie es jeweils anwenden. Eine umfassende Diagnostik ist dafür immer Grundvoraussetzung.

Der Kurs eignet sich vor allem für Heilpraktiker und HP-Anwärter, die bald in die eigene Praxis einsteigen oder schon erste Therapieerfahrung haben.